Methodologien des Lehrens und Lernens

Thema des zweiten Essays des Archivs der Avantgarden ist die pädagogische Geste, im Versuch, die Vergangenheit der Sammlung in Hinblick auf die Bedürfnisse der Gegenwart zu artikulieren.

  • Laufzeit 21.11.2017—16.12.2017
  • Öffnungszeiten Donnerstag bis Freitag 11—17 Uhr
    Samstag 16.12.2017, 11—17 Uhr
  • Eintrittspreise Eintritt frei

Text

„Methodologien des Lehrens und Lernens“ beschäftigt sich mit Strategien der Vermittlung und Rezeption von Wissen (sowie mit der Rolle der Kunst und ihrer Institutionen in diesem Prozess), wobei davon ausgegangen wird, dass eine Bildungseinrichtung – mehr als ein Ort – eine Abfolge von Erfahrungen in der Zeit sein kann, bei denen Lehrende und Lernende ihre Positionen tauschen und alle Formen von Hierarchie und autoritäre Maßnahmen zurückweisen.

Auf den Amerikaner John Cage folgen der Italiener Bruno Munari, der österreichische Architekt Franz Schuster, die Künstler Joseph Beuys, Allan Kaprow, Marcel Duchamp und andere aus der Sammlung des AdA, die sich explizit mit der Vorstellung von Lernen als ästhetischem Werkzeug für gesellschaftliche Veränderung befassen.

In diesem Szenario findet ein Prozess statt, in dem das Archiv – wie auch das Museum – kein unbeteiligter Dritter sein kann, denn es hat (zumindest potentiell) eine sehr spezifische Position und Verantwortung.

Wie die italienisch-brasilianische Architektin Lina Bo Bardi in ihren Schriften der 1950er Jahre über die Möglichkeit einer Museumsschule als Modell schrieb, macht die pädagogische Geste von Anfang an eine Reihe von Fragen unvermeidbar: „Um ein Museum zu bauen, sollten wir uns einige Fragen stellen, etwa zu den aristotelischen Kategorien: Was sollte heute dort gelehrt werden?/ Wer sollte dort lernen? Warum sollte gelehrt werden?/ Warum ist es notwendig zu lehren?/ Wo sollte gelehrt werden?“.

Ihrer Ansicht nach sollte das Museum wieder lernen. Warum nicht auch das Archiv?

Impressionen

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Prolog #1-10

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