Bücherregal
© SKD, Foto: David Pinzer

Das Archiv der Avantgarden

Das ADA in Dresden greift den internationalen und interdisziplinären Impuls der Sammlung auf und agiert als "offenes" Archiv, transparent und zugänglich, als Forum für Gespräche und Diskussionen. Es bietet Raum für die Begegnung mit Objekten und Dokumenten, aber auch Raum für Kommunikation. Es ist ein lebendiger Ort der sinnlichen Erfahrung.

  • Ausstellungsort Blockhaus
  • Laufzeit Ab 05.05.2024
  • Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag 15—21 Uhr 11—19 Uhr, Sonntag geschlossen

Das Archiv der Avantgarden II

Das öffentliche Programm richtet sich insbesondere an die Besucher*innen in Dresden und Umgebung, mit Ausstellungen, Workshops, diskursiven Veranstaltungen wie Vorträgen, Lesungen, Diskussionsrunden und Gesprächsforen. Wissenschaftliche Forschung wird verständlich präsentiert, ausgewählte Archivobjekte werden in "Object Talks" öffentlich diskutiert.

 

© Archiv der Avantgarden, SKD, Foto: Klemens Renner
Das Archiv der Avantgarden - Egidio Marzona

Das Archiv der Avantgarden III

Künstler*innen präsentieren Ideen und Projekte und interagieren mit dem Publikum und mit dem Archiv. Es soll ein demokratischer Ort entstehen. Ziel ist es, das ADA als jungen, sich stets weiterentwickelnden Raum zu etablieren: Ein Ort der Visionen und Eindrücke, des Nachdenkens und Diskutierens. Ein Ort, an dem Avantgarden zu Hause sind.

Die Bestände

Inspiriert durch das Werk "Die Kunstismen" (1925) von Hans Arp und El Lissitzky strukturierte Egidio Marzona seine Sammlung gemäß den unterschiedlichen Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts. Von den ersten Anfängen des Jugendstils bis hin zu den "Neuen Wilden" finden sich im Archiv der Avantgarden (AdA) zahlreiche Dokumente und Objekte, die einen vollständigen Querschnitt durch das Jahrhundert ermöglichen.

Die Bestände II

Die Sammlung beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Bildende Kunst, Architektur und Design, sondern schließt auch weitere Gattungen wie Musik, Tanz, Theater, Film, Literatur, Fotografie, Politik und Philosophie ein. Für die Aufstellung seiner Sammlung war Marzona weiterhin beeinflusst von Aby Warburgs System der "guten Nachbarschaften" ("Serendipity").

© Archiv der Avantgarden, SKD, Foto: Herbert Boswank
Kurt Schwitters, Kleine Dada Soirée, 1922

Die Bestände III

Das AdA beherbergt darüber hinaus eine große Anzahl an Vor- und Nachlässen bedeutender und einflussreicher Künstler*innen und Kunstwissenschaftler*innen, von der hier nur eine kleine Auswahl genannt werden kann:

  • Hans Bolliger (Bibliothekar, Antiquar)
  • Francesco Conz (Sammler, Publizist)
  • Thomas Deecke (Kunsthistoriker)
  • Hans Eckstein (Publizist, Designtheoretiker)
  • Birgit und Wilhelm Hein (Filmregisseure)
  • Elisabeth Jappe (Kunstkritikerin, Kunstwissenschaftlerin)
  • Diethart Kerbs (Kunstpädagoge, Kultur- und Fotohistoriker)
  • Martin Rosz (Künstler)
  • John Weber (Galerist)
  • Herta Wescher (Kunsthistorikerin, Journalistin)

 

Die insgesamt rund 1,5 Mio. Dokumente und Objekte setzen sich wie folgt zusammen:

  • Mehrere Tausend Plakate
  • Mehrere Tausend Monografien und Zeitschriften (Quellen und Sekundärliteratur)
  • Mehrere Tausend Aktenordner (Inhalt: Briefe, Manuskripte, Entwurfsskizzen, Pläne, Kataloge, Einladungskarten, etc.)
  • Mehrere Tausend Kunstwerke, Grafiken und Designobjekte
  • Fotografien
  • Audiovisuelles Material
  • Architekturmodelle und -pläne
Zum Seitenanfang