Forschung im AdA

Ein Aktivitätsschwerpunkt des Archivs der Avantgarden (AdA) ist – neben Archivierung und Dokumentation, neben Ausstellung und Vermittlung – der Bereich „Forschung und Wissenschaft“. Die Sammlung des AdA bietet aufgrund ihrer einzigartigen Struktur und Dichte die ideale Grundlage zur Erforschung und Neubewertung der künstlerischen Avantgarden in ihren gesellschaftlichen Verflechtungen im 20. Jahrhundert. Im AdA werden die Spuren der künstlerischen Ideen, der zahlreichen radikalen Utopien und die erstaunlichen Vernetzungen der Künstler untereinander sichtbar. Das Archiv der Avantgarden greift den internationalen und interdisziplinären Impuls der Sammlung auf und fungiert als innovatives Forum für Wissenschaft und Forschung. Ziel ist es, das AdA zu einem lebendigen Ort des wissenschaftlichen Austausches zu machen, an dem neue Denkmodelle und Methoden aktiviert und umgesetzt werden. Eingeladene Fellows und Gastwissenschaftler erproben kontinuierlich interdisziplinäre und transkulturelle Fragestellungen, die das internationale Forschungszentrum AdA in Dresden zu einem Kristallisationspunkt von Wissenschaft und Forschung machen. Gleichzeitig werden in Vorträgen und Workshops die Ergebnisse der Forschung in allgemeinverständlicher Aufbereitung an ein breites Publikum aus Stadt und Region vermittelt.

AdA Internationale Fellows und Stipendiat_innen

AdA lädt internationale Wissenschaftler_innen für Forschungsstipendien (Research fellows) und Künstler_innen als Gäste (Artists in residence) ein.

AdA-Fellows

Fellow 2018

Meike Beyer

Meike Beyer beschäftigt sich mit den Futurismus-Beständen im Archiv der Avantgarden (AdA) und geht der Frage nach, wie die Künstler_innen der Avantgarde über verschiedene mediale Kanäle interagierten.

Ausschnitt aus Titelblatt von Zeitschrift 1917
Fellow 2018

Michela Lupieri

Michela Lupieri forscht zur Sammlung Marzona in Italien und Deutschland.

Material aus dem Archiv

Forschungsprojekte

Das AdA unterstützt internationale Forschungsprojekte im engeren und weiteren Zusammenhang mit dem Archiv der Avantgarden. Es handelt sich neben eigenen Forschungsleistungen (auch in Kooperation mit anderen Institutionen der SKD oder mit Hochschulen bzw. Forschungsinstituten) meist um Projekte, die drittmittelfinanziert sind. Partner sind Forschungsinstitutionen, Museen und Hochschulen und aus dem In- und Ausland.

INVITATIONS

INVITATIONS

Die Kunstwissenschaftlerin, Kuratorin und Autorin Anna-Lena Werner erforscht die künstlerischen Netzwerke des 20. Jahrhunderts durch den Bestand von Einladungskarten im Archiv der Avantgarden im Rahmen einer Kollaboration mit der Freien Universität Berlin und dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin.
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