Archiv der Avantgarden

Raum mit Menschen, die sich etwas anschauen
© SKD, Foto: Oliver Killig

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Das Archiv der Avantgarden (AdA) enthält mit ca. 1,5 Mio. Objekten eine der umfangreichsten Sammlungen von Kunstwerken und Objekten der künstlerischen Avantgarden des 20. Jahrhunderts, die der Sammler Egidio Marzona seit den späten 1960er Jahren zusammentrug. Im Archiv befinden sich Gemälde und Skulpturen, Zeichnungen, Skizzen und Drucke, Möbel und Designobjekte. Darüber hinaus dokumentieren in einmaliger Dichte Fotos, Korrespondenzen, Manuskripte und Manifeste, Künstlerschallplatten und Filme, Primär- und Sekundärliteratur und weitere Materialien das künstlerische Geschehen des gesamten Jahrhunderts – innerhalb Europas und weit darüber hinaus. Im AdA werden die Spuren der künstlerischen Ideen, der zahlreichen radikalen Utopien und die erstaunliche Vernetzung der Künstler untereinander sichtbar. Der Archivbestand des AdA dient zur Information und ist Ausgangspunkt für Forschung. Wissenschaftler und Interessierte aus dem In- und Ausland sind eingeladen, im AdA zu arbeiten und das Archiv zu erforschen. Wechselnde Ausstellungen und ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops veranschaulichen und thematisieren unterschiedlichste Aspekte des Phänomens Avantgarde im 20. Jahrhundert.

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Das Archiv der Avantgarden (AdA) © David Campesino
Das Archiv der Avantgarden (AdA) © David Campesino
Sonderausstellung im Kupferstich-Kabinett

Exercises in Freedom. Polnische Konzeptkunst 1968–1981

Das Archiv der Avantgarden (AdA) ist Kooperationspartner der Ausstellung "Exercises in Freedom. Polnische Konzeptkunst 1968-1981", die vom 29. Juni bis 23. September 2018 im Kupferstich-Kabinett zu sehen ist. In einem vom AdA gestalteten Raum werden die Netzwerke der Avantgarden der 1920er wie der 1960er Jahre am Beispiel des Muzeum Sztuki w Łodzi betrachtet.
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Raumansicht der Ausstellung
© SKD, Foto: Andreas Diesend
Exercises in Freedom. Polnische Konzeptkunst 1968–1981
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