Vom Black Mountain College zur Pop Art

Amerikanische Nachkriegskunst und Dokumente aus dem Archiv der Avantgarden

Die Ausstellung in der Państwowa Galeria Sztuki in Sopot ist eine Sammlungspräsentation des Archivs der Avantgarden und widmet sich den Entwicklungen in der Kunst der Vereinigten Staaten von Amerika im Verlauf des Kalten Kriegs, von Mitte der 1940er bis in die 1970er Jahre.

Die ausgewählten Werke, Dokumente und Archivmaterialien entstammen ausgewählten Teilen der Bestände des AdA und wurden chronologisch angeordnet, um die aufeinander folgenden und gleichzeitig sich entwickelnden künstlerischen Phänomene, die das Erbe der historischen Avantgarde ausmachen, abzubilden: das Black Mountain College, die abstrakte Kunst, Fluxus, Happening, Performance, Pop Art, Minimal Art, Post-Minimalismus, Konzeptkunst, Land Art. Alle bedienen sich verschiedenster künstlerischer Praktiken: Von Malerei und Skulptur, über Architektur, Fotografie, Film, Theater und Musik, bis zu Künstlerbüchern, Zeitschriften, Drucken, Ephemera oder Projektskizzen.

Thema der Ausstellung sind die Wandlungsprozesse in der amerikanischen Kunst der Nachkriegszeit. Doch zeigt sie wohlgemerkt auch Arbeiten von Künstler*innen, die nicht in den Vereinigten Staaten geboren wurden: Josef Albers stammte aus Deutschland, Willem de Kooning aus den Niederlanden, Dorothea Rockburne aus Kanada, Claes Oldenburg aus Schweden, George Maciunas aus Litauen, On Kawara aus Japan, Stephen Antonakos aus Griechenland. All diese Künstler haben aber ihre längste künstlerische Schaffenszeit in Amerika verbracht und die in der Ausstellung gezeigten Werke stammen aus diesen Perioden. 

 

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Państwowa Galeria Sztuki in Sopot, Polen.

Kurator: Dr. Przemysław Strożek (Archiv der Avantgarden)

  • Laufzeit 15.05.2021—03.10.2021

katalog

Der Katalog zur Ausstellung ist über den Museumsshop der Państwowa Galeria Sztuki w Sopocie online zu erwerben. 

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